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Implantationsprozedur

Im Rahmen eines ausführlichen Aufklärungsgesprächs werden nach entsprechender Diagnosestellung das genaue Vorgehen sowie die individuellen Risiken vorab mit dem Patienten besprochen; ebenso wie das weitere Verhalten nach der Implantation.
Der operative Eingriff selbst erfolgt dann üblicherweise in lokaler Betäubung bzw. in leichter Analgosedierung. Die Sonden werden über die Schlüsselbeinvene in das Gefäßsystem eingebracht und entsprechend in der Vor- bzw. Hauptkammer des Herzens fixiert. Das Aggregat (Batterie und Elektronik) wird subcutan bzw. sub-muskulär im Bereich der linken oder rechten Schlüsselbeingrube unter der Haut eingesetzt und vernäht. Der Eingriff dauert selten länger als 60 Minuten. Anschlie-ßend erfolgt eine Röntgenkontrolle und entsprechende Programmierung des Gerätes vor Entlassung. Vorübergehend ist für einige Tage körperliche Schonung zur besseren Wundheilung unabdingbar.
Bei nachlassender Batterieleistung wird der Aggregatwechsel standardmäßig im Rahmen eines kurzen ambulanten Eingriffes ebenfalls in der Klinik durchgeführt. Die Vorbereitung hierzu erfolgt analog der Neuimplantation.