Internisten - Logo
  • Was muss ich zum Untersuchungstermin mitbringen?

    • Für eine reibungslose Behandlung in unserer Praxis und um nötige Mehrarbeit zu ersparen, bringen sie bitte folgendes mit:
      - Überweisungsschein vom Hausarzt bzw. vorbehandelnden Arzt
      - Krankenversicherungskarte
      - Aktueller Medikamentenplan
      - Vorbefunde bzw. Entlassungsberichte von Krankenhausaufenthalten
                                - Allergieausweis
                                - Besonderheiten bzgl. spezieller weiterführender Untersuchungen (z.B. Myokardszintigrafie, Herzkatheteruntersuchungen,…)
                                  werden gesondert in der Praxis besprochen.
  • Bekommt mein Hausarzt einen Bericht?

    • Wir legen großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit den Hausärzten und mitbehandelnden Kollegen.
      Diese bekommen umgehend einen ausführlichen schriftlichen Bericht mit den aktuellen Behandlungsergebnissen und ggf. entsprechende Empfehlungen über das weitere Vorgehen.
  • Was mache ich bei Brustschmerzen?

    • Konsultieren Sie primär Ihren Hausarzt.
      Dieser wird die Dringlichkeit einer weiteren kardialen Abklärung mit Ihnen festlegen.
      Bei anhaltenden Ruhebeschwerden (>15min) zögern Sie nicht, den Rettungsdienst zu verständigen.
  • Bluthochdruck – eine gefährliche Erkrankung?

    • Erhöhter Blutdruck ist heutzutage in unserer westlichen Welt eine der häufigsten Erkrankungen und mit ein hauptsächlicher Risikofaktor für verschiedene Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems.
      Hierbei ist eine sorgfältige Abklärung ebenso erforderlich wie eine individuelle und konsequente medikamentöse Therapieeinstellung.
  • Sind Rhythmusstörungen immer gefährlich?

    • Herzrhythmusstörungen sind in Ihrer Ursache und in Ihrem Auftreten vielfältig und sehr häufig nicht bedrohlich. Sollten diese bei Ihnen anfallsweise auftreten, ist eine EKG-Dokumentation „im Anfall“ sehr hilfreich.
      Suchen sie hierzu die möglichst nächstgelegene Anlaufstelle (z.B. Hausarzt, unsere Praxis, Krankenhausnotaufnahme) auf. Eine EKG- bzw. LZ-EKG-Aufzeichnung ist bei uns nahezu jederzeit möglich.
      Je nach Befund sind dann weiterführende Untersuchungen nötig.
  • Wer behandelt meine Herzschwäche?

    • Die vielfältigen Ursachen und Erscheinungsbilder einer Herzschwäche bedürfen einer komplexen Diagnostik und differenzierten Therapie.
      Wir legen im Rahmen der meist langjährigen Begleitung die diagnostischen Schritte, die Medikation und Therapieoptionen fest.
  • Wer kümmert sich um meinen Herzschrittmacher, Defibrillator oder Ereignissrekorder?

    • Nach langjähriger HerzSchrittmacher- und ICD-Implantation besteht in unserer Praxis große Erfahrung im Umgang mit sämtlichen gängigen implantierbaren Aggregaten.
      Die Implantationen erfolgen ggf. selbst im Rahmen einer Kooperation mit dem Klinikum Landshut; auch Aggregatwechsel werden entsprechend durchgeführt.
  • Was versteht man unter „Schlafapnoe” und wie wird sie nachgewiesen?

    • Im Rahmen der internistisch-kardialen Abklärung wird häufig auch eine schlafbezogene Atemstörung diagnostiziert.
      Hierbei kommt es im Schlaf in verschiedenen Schlafphasen zu einer Erschlaffung der Schlundmuskulatur und dadurch zu einer verminderten Atmung („Atemaussetzer“).
      Typische Beschwerden sind z.B. eine ausgeprägte Tagesmüdigkeit, das subjektive Gefühl eines nicht-erholsamen Schlafes oder häufig der „Sekundenschlaf”.
      Zur entsprechenden Abklärung erfolgt bei entsprechenden Beschwerden eine Screeninguntersuchung in häuslicher Umgebung (Polygrafie).
      Je nach Ergebnis schließt sich dann die definitive Abklärung und bei Bestätigung auch Einstellung auf eine Maskentherapie im sog. Schlaflabor (Polysomnografie) an.
      Bei der Maskentherapie werden mittels Überdruck die Atemwege offen gehalten und somit eine ausreichende Sauerstoffversorgung sichergestellt.
      Die entsprechenden Voruntersuchungen (Herzultraschall, EKG; Labor und Lungenfunktionsuntersu-chung) werden vor Anmeldung in den regionalen Schlaflaboren ergänzt.
  • Wie werden Schilddrüsenerkrankungen diagnostiziert?

    • Im Rahmen der Schilddrüsenambulanz wenden wir alle derzeit gängigen Untersuchungsmöglichkeiten an, wie z.B. Ultraschall, Feinnadelpunktion, Szintigrafie oder Laboruntersuchungen.
  • Schilddrüsenerkrankung und Schwangerschaft- was jetzt?

    • Häufig bleibt bei ansonst gesunden Paaren ein Kinderwunsch durch Erkrankungen der Schilddrüse versagt.
      In enger Zusammenarbeit mit Ihrem Frauenarzt führen wir eine exakte Schilddrüsendiagnostik und ggf. auch Therapie durch. Auch die exakte Hormoneinstellung während der Gravidität ist von größter Bedeutung für Mutter bzw. Kind.
  • Habe ich ein erhöhtes Gefäßrisiko?

    • Bei einer Vielzahl an Patienten ist eine genaue Beurteilung des individuellen Gefäßrisikos erforderlich zur entsprechenden Festlegung der (häufig medikamentösen) Therapie.
      Hierfür sind verschiedene Untersuchungen erforderlich (Anamnese, Ultraschall, Labor,…). Häufig werden im Rahmen einer entsprechenden Abklärung zur Abschätzung des individuellen Schlaganfallrisikos die Halsschlagadern mit Ultraschall untersucht (Intima-Media-Dicke der Carotiden).
      Bei der Bauchaorta sucht man das Vorhandensein von Kalkablagerungen oder Aussackungen (Aneurysma).
                                Unabdingbar ist in diesem Zusammenhang die möglichst vollständige Reduktion der verschiedenen Gefäßrisikofaktoren wie z.B. Rauchen,
                                Bluthochdruck, Übergewicht, mangelnde Bewegung, Fettstoffwechselstörungen.
  • Ich leide an Schaufensterkrankheit – was ist zu tun?

    • Die Abklärung von arteriellen Durchblutungsstörungen der Extremitäten erfolgt durch eine sorgfältige klinische und verschiedene weitere technische Untersuchungen wie Ultraschall, Dopplermessungen und ggf. auch invasive Gefäßdarstellung.
      Je nach Befund bzw. Stadium der Erkrankung erfolgt dann die entsprechende Therapie (z.B. Gehtraining, Medikation bzw. interventionelle Behandlung oder Operation).
  • Dickes Bein - immer eine Thrombose?

    • Verschiedene Erkrankungen führen zu Beinschwellungen und müssen sorgfältig voneinander unterschieden werden.
      Eine wesentliche und potentiell lebensbedrohliche Erkrankung in diesem Zusammenhang ist die Thrombose der tiefen Beinvenen.
      Mittels Ultraschalldiagnostik gelingt es heute überwiegend hier den entsprechenden Nachweis zu führen bzw. diese auszuschließen.
      Gemeinsam mit Ihrem mitbehandelndem Hausarzt legen wir dann die weiteren Maßnahmen fest (Blutverdünnung, Kompression, ambulante oder stationäre Behandlung).
  • Krampfadern – muss immer operiert werden?

    • Häufig leiden Patiente mit unklaren Beinschmerzen an Krampfadererkrankungen (Varizen).
      Im Rahmen einer sorgfältigen Ultraschalluntersuchung kann die genaue Ausprägung der Erkrankung festgelegt werden.
      Hieran schliesst sich dann die individuelle Therapieempfehlung an, wie z.B. Kompression (Strumpf), Sklerosierung (Verödung) oder evtl. auch Operation.